Drei Räume, zwei Frauen, eine gemeinsame Vision

…das war die Geburtsstunde  der Galerie dreiraum im Jahr 2008. Hier erfahren Sie etwas über uns, die kreativen Köpfe hinter dem Projekt.

Barbara Leippold-Preiss

Individuelle Mode aus befilzter Seide

Barbara Leippold-Preiss hat sich dem Filzen verschrieben. Genauer gesagt: dem Filzen auf Seide. Mit viel Kreativität erfindet sie laufend neue textile Strukturen, die sie zu individuellen Schals, Westen, Jacken und Röcken verarbeitet. Sie hat beim Filzen eine ganz eigene „Handschrift“ entwickelt und erhielt für ihre gestalterische Leistung den Baden-Württembergischen Staatspreis für Kunsthandwerk – die höchste Auszeichnung in diesem Bereich.

Bärbel Kilian

Taschen und Accessoires aus Filz + Seide

Bärbel Kilians Neigung gilt ebenfalls dem Filz. Ihr Anspruch an die eigenen Arbeiten ist nicht geringer als „perfekt“ – was die Gestaltung und die Ausführung betrifft.Duftige Seide-Filz-Schals, Handtaschen, romantische Collies mit liebevoll gefilzten Rosen – Unikate, phantasievoll entworfen und unübertroffen verarbeitet. Jedes Teil ein echter Hingucker.Verschiedene Drucktechniken auf textilem Grund wie Siebdruck oder Eco-Print = Naturdruck auf Seide faszinieren sie gleichermaßen und finden sich auf feinen Schals oder Oberteilen wieder.

Ein besonderer Ort: Das historische Nonnenhaus

Die Galerie befindet sich im Nonnenhaus Tübingen – einem der schönsten und ältesten noch erhaltenen Baudenkmäler im Herzen der Altstadt. Das Nonnenhaus blickt auf eine 500 jährige Geschichte zurück. Es entstand im Jahr 1488 zunächst als Dominikanerinnen-Kloster und wurde dann zum Domizil der Beginen, einer mittelalterlichen weltlichen Frauenbewegung. Nach der Reformation gelangte das Haus in den Besitz des Medizinprofessors und Botanikers Leonard Fuchs, der im angrenzenden Garten zahlreiche Arzneipflanzen kultivierte, die den Ursprung des Tübinger Botanischen Gartens bildeten.

Mit einer aufwändigen Sanierung ist es beispielhaft gelungen, einem denkmalhistorischen und ökologischen Anspruch gleichermaßen gerecht zu werden. Nach historischem Vorbild wurde sogar der Garten von Leonard Fuchs neu angelegt und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Ergebnis all dieser Bemühungen ist ein lebendiges Mehrgenerationen- Haus der besonderen Art. Neben der Galerie dreiraum erwarten Sie ein einladendes Buchcafé und eine Meisterwerkstatt für den Bau von Streichinstrumenten.